MÄRKISCHES LANDBROT eine Stiftung

07/12/2021

Die Demeter-Brotbäckerei ist in die Rechtsform einer Stiftung überführt worden. Künftig kann das Unternehmen somit weder verkauft, noch vererbt werden. Es gehört im besten Sinne „sich selbst“. Die Gewinne werden nicht privatisiert, sondern gehen an die Stiftung oder verbleiben im Unternehmen. Fortan lenkt ein Stiftungsrat mit Mitarbeitern die Geschicke des Unternehmens. Damit hat sich Geschäfts­führer und bisheriger Alleingesellschafter Joachim Weckmann entschieden, seine Brotbäckerei in ein „Unternehmen in Verantwortungseigentum“ zu geben. Er hat seine Geschäftsanteile der Stiftung übertragen. Weckmann geht in den Vorstand und bleibt zunächst einer der beiden Geschäftsführer, um die Übergabe an die nächste Generation zu begleiten. „Entscheidungen sollen nach demokratischen Prinzipien getroffen werden“, so Weckmann.

Feierliche Übergabe der Urkunde zum 91. Jubiläum

Am Abend der Jubiläumsfeier am 18.09. wurde dem neuen Stiftungsrat die Urkunde zur Stiftungsgründung von Renate Künast überreicht, ihrerseits MdB und ehemalige Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher­schutz. Renate Künast zu Joachim Weckmann: „Du stehst mit Deinem Unternehmen MÄRKISCHES LANDBROT für das Motto ‚Es gibt immer einen Anfang für das Bessere‘ und dem bist Du stets treu geblieben. Sichtbar wird das an Deinem Engagement: Du hast Projekte zur Verbesserung von Klima- und Umweltschutz auf den Weg gebracht, den ökologischen Landbau gefördert und stets auf Ernährung ohne Gentechnik gesetzt. Dabei hast Du eine beeindruckende Beharr­lichkeit an den Tag gelegt.“ Weitere Festreden gab es von Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucher­­schutz und Anti­diskriminierung sowie Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln und Jürgen Templin, Bauerngut Libbenichen.

Bild: Feierliche Übergabe der Stiftungsurkunde (V.l.n.r.): Dr. Dirk Behrendt (Justizsenator),  Renate Künast (MdB), Joachim Weckmann (Märkisches Landbrot), Sabine Jansen (Märkisches Landbrot), Stefan Palme (Gut Wilmersdorf), Christoph Deinert, Katja Noll (beide Märkisches Landbrot). Foto: Franz Michael Rohm

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